Psychiatrische Dienste Graubünden
Gesprächskultur
ins Zentrum gerückt
Die Psychiatrischen Dienste Graubünden haben das MAG 2.0 im Jahr 2020 eingeführt. Der jetzige Leiter HR hatte zuvor die Einführung des MAG 2.0 beim Kinderspital Zürich begleitet und konnte so aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Im Gegensatz zur alten Softwarelösung mit klassischem A-D-Raster wird das neue, analoge Gespräch sowohl von Mitarbeitenden als auch vorgesetzten Personen sehr geschätzt.

die ausgangslage
Frustriert
mit der veralteten Softwarelösung
Die Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) stellen die psychiatrische Versorgung im Kanton Graubünden sicher. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene und umfasst sowohl stationäre als auch ambulante Behandlungen. Zum Betrieb gehören auch Tageskliniken, Regionalzentren, eine Sonderschule sowie Wohn- und Arbeitsangebote für Menschen mit psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen. Insgesamt engagieren sich fast 1’400 Mitarbeitende für das Wohl der Patient:innen, Bewohner:innen, betreuten Angestellten sowie Schüler:innen.
Lange nutzten die PDGR eine klassische Mitarbeitendenbeurteilung mit Bewertungsraster von A – D für jeden einzelnen Kompetenzbereich. Doch die Softwarelösung war schon länger unbeliebt, veraltet und die jährliche Pflichtübung bedeutete insbesondere für vorgesetzte Personen einen hohen Zeitdruck, da das «MABE» immer im gleichen Zeitrahmen zwischen Oktober bis Dezember durchgeführt werden musste, wenn ohnehin Ferien und Jahresendspurt anstehen. Als Yanik Brot Anfang 2020 vom Kinderspital Zürich zu den PDGR stiess, hatte er deshalb schon die perfekte Lösung zur Hand: «Ich kannte das MAG 2.0 vom Kispi und habe dort sehr positive Erfahrungen in der Pilot- und Einführungsphase gesammelt», sagt der jetzige Leiter HR bei den PDGR.
Die Implementierung
Zügige Umsetzung und Implementierung
dank viel Erfahrung
Die PDGR haben das MAG 2.0 innert zwei Monaten erfolgreich eingeführt. Für die individuelle Ausgestaltung der Lösung arbeiteten HR und Marketing eng zusammen. Das neue MAG war pünktlich zum Start der Gesprächsphase im Oktober bereit und das neue Konzept stiess auf positiven Anklang, mitunter auch deshalb, weil das Gesprächsformat aus Therapieformen bei der Belegschaft bekannt war.
Für die Einführung haben die PDGR Schulungen für die vorgesetzten Personen durchgeführt, welche im Nachhinein auch als Aufzeichnung im Intranet zur Verfügung gestellt wurden. Die Mitarbeitenden wurden über die vorgesetzten Personen und mit einer Videobotschaft von der Geschäftsleitung aktiv über die Neuerung informiert.
Für neue Mitarbeitende und Vorgesetzte ist das MAG 2.0 Bestandteil von Führungsschulungen und am Einführungstag. «Wenn wir das MAG 2.0 jeweils an den Einführungstagen für neue Mitarbeitende vorstellen, ist die Erleichterung über das neue System richtiggehend spürbar. Die Mitarbeitenden schätzen es sehr, dass auch sie sich aktiv einbringen dürfen», sagt Yanik Brot.

MESSBARE ERFOLGE
Genügend Zeit
für persönliche Gespräche
Das MAG 2.0 hat sich mittlerweile sehr gut etabliert bei den PDGR und wird neben dem jährlichen Mitarbeitendengespräch auch für Probezeitgespräche eingesetzt. Ein besonderer Akzent legt HR dabei auf das Thema «Talent Management»: Mitarbeitende können im Formular ihre Wünsche für Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeben.
Auch für Berufsgruppen ohne PC-Zugang eignet sich das MAG 2.0 sehr gut. Das Formular kann einfach ausgedruckt und zur Verfügung gestellt werden und das Gespräch findet sowieso ohne Computer statt: der persönliche, direkte Austausch steht im Zentrum. Damit die vorgesetzten Personen – insbesondere mit grossen Teams – sich genügend Zeit nehmen können für die individuellen Gespräche, hat HR den Zeitrahmen für die Durchführung des MAG ausgeweitet. «Die Führungskräfte schätzen es sehr, dass sie nun mehr Zeit für ihre Mitarbeitendengespräche haben. Wir geben ihnen lediglich vor, einmal im Jahr ein MAG mit ihren Mitarbeitenden durchzuführen. Den Zeitpunkt können sie frei wählen», so Yanik Brot.


Im Kontext der Psychiatrie macht das MAG 2.0 besonders viel Sinn. Das Gespräch auf Augenhöhe ist ein bewährter Therapie-Ansatz, der Vertrauen und Offenheit schafft. Diese Gesprächskultur ist auch zwischen Mitarbeitenden und vorgesetzten Personen zielführend.Yanik Brot
Leiter HR
Psychiatrische Dienste Graubünden
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